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SMV

Projekt: Innovatives Lernen und Lehren

"Digitale Demenz" gegen "digitale Präsenz"

Der Einsatz der neuen Medien im Unterricht ist ein umstrittenes Thema. Einerseits gibt es große Gegner dieser Idee, zu denen sich allen voran der Ulmer Neurologe Prof. Dr. Manfred Spitzer zählt. Seine Thesen können unter anderem hier nachgelesen werden. Sicherlich ist es richtig, dass Kinder nicht von klein auf mit sogenannten "Ballerspielen" aufwachsen. Auch die Auswirkungen des Cyber-Mobbings in den sozialen Medien ist nicht von der Hand zu weisen. Eine vollständige Verbannung der neuen Medien aus dem Leben der Kinder und Jugendliche würde an der Realität dieser jungen Menschen vorbeigehen. Schließlich gibt es diese neuen Medien und diese sind im Alltag der Kinder und Jugendlichen im Form von Smartphone, Tablet, PC oder Laptop präsent.

Wir sind der Ansicht, dass im Rahmen des Bildungsauftrages der Schule und im Zuge der Vermittlung von Medienkompetenzen, der Einsatz von diesen neuen Medien sowohl in der Schule als auch im späteren Leben der Kinder und Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen müssen und werden. Daher widersprechen wir einer kategorischen Ablehnung dieser elektronischen Hilfsmittel. Vielmehr sehen wir unsere Aufgabe darin, den Schülerinnen und Schülern bei der "richtigen Nutzung" dieser Gerätschaften unterstützend zur Seite zu stehen. Dass die digitalen Medien Kinder und Jugendlichen sowie natürlich Lehrerinnen und Lehrern im Unterrichtseinsatz sprichwörtlich die "Tore zur Welt" öffnen ist schon längst bekannt; dies kann unter anderem auf der Website des Landesmedienzentrums Karlsruhe nachgelesen werden.

Erste Projektphase: Optimierung des Förder- und Forderunterrichts mithilfe des neuen PC-Pools (April - Oktober 2012)

SEMA Schüler/innen in unserem PC-Pool

Um diesem Anspruch gerecht zu werden haben wir zum Endes des vergangenen Schuljahres die Arbeit an einem zweigliedrigen Großprojekt aufgenommen. In der ersten Phase, die bereits abgeschlossen ist, wurden hochmoderne Laptops für unseren neuen PC-Pool eingekauft. Diese werden seither sehr stark im Unterricht eingesetzt und dies nicht nur für den verpflichtenden Informatik-Unterricht. Vor allem der Einsatz im Förder- und Forderunterricht ist für uns sehr wichtig. Denn hier lernen die benachteiligten Kinder und Jugendlichen das Lernen mit dem Computer. Es wird ganz klar nicht die Botschaft vermittelt, dass der Computer viel mehr als nur ein Spiel- und Chatgerät ist. Das positive Feedback der Lehrkräfte, der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern unterstützen unsere Beobachtung.

Technische Ausstattung

Unser PC-Pool ist mit 17 HP Pavilion dm4-2100sg mit Intel Core i5 2430M / 2.4 GHz, einem BENQ-Beamer, einem W-LAN-Netzwerk und einem Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet der Deutschen Telekom. Die PCs laufen unter Windows 7 und haben die Office-Lösung von Microsoft.

Finanzierung der ersten Projektphase

Die erste Projektphase wurde komplett aus eigenen Mitteln finanziert.

Zweite Projektphase: Innovatives Lehren und Lernen mithilfe eines mobilen Tablet-Klassenzimmer (Dezember 2012 - Juni 2013)

Schülerin mit iPad. (Quelle: flickr/flickingerbrad)Nun ist es mit dem Computer nicht getan. Wir haben nämlich sehr schnell gemerkt, dass ein Computerraum allein

Durch die räumliche Unabhängigkeit soll unabhängigen Einsatz geboten werden. für die mediale Verpflegung von über 300 Schülern nicht ausreichend sind. Außerdem sind, wie schon eingangs berichtet, die neuen Medien im Alltag der Kinder und Jugendlichen in all ihren Facetten vorhanden. Wir möchten daher in der zweiten Phase unseres Großprojekts die Einführung eines mobilen Tablet-Klassenzimmers zur Unterstützung des innovativen Lehren und Lernens einsetzen. Mithilfe eines mobilen Tablet-Klassenzimmers erhoffen wir uns eine bessere mediale Abdeckung der Schülerschaft. Auch hier sind die Zielsetzungen klar definiert:

Die Zeit für "Wanderungen" im Schulhaus soll gespart werden, es soll mehr Zeit für das "Eigentliche" bleiben.
Durch den gezielten Einsatz von entsprechenden Applikationen soll eine klare und zielgerichtete Förderung gewährleistet werden.
Benachteiligte Schüler/innen sollen durch den Einsatz von multimedialen Geräten besser motiviert werden.
Das Tablet soll zu einem Lehr- und Lernmedium aufgewertet werden.
Auch hier liegt der Schwerpunkt auf der Förderung von benachteiligten Schülerinnen und Schülern. Zum einem wird eine zielgerichtete Förderung gewährleistet sein und zum anderen die Erweiterung der Medienkompetenz.

Technische Ausstattung

Nach einer langen Recherce- und Auswertungsphase haben wir uns in Absprache mit den lokalen Medienberatern auf folgenden Lösung entschieden.

30 Apple iPads der dritten Generation mit 16 GB Speicher und einem WLAN-Chip für Schülerinnen und Schüler
4 Apple iPads der dritten Generation mit 32 GB Speicher und einem WLAN-Chip für Kolleginnen und Kollegen
34 Schutzcover für die iPads
Mobiler iPad-Schrank
Diverse Applikationen zur Nutzung im Schulgebrauch; hier eine Auswahl

Apples neues iPad (dritte Generation) ist sicherlich keine kostengünstige Lösung. Doch unsere Recherchen haben gezeigt, dass das iPad im Gegensatz zu seinem Konkurrenten deutliche Vorteile hat, die uns für das iPad entschieden ließen:

  • sehr weite Verbreitung (Thema: Akzeptanz bei  Schülern)
  • derzeit neuestes Gerät (Thema: Credo der Schule - Eine Investition in die Zukunft)
  • fehler- und absturzsicheres Arbeiten (Thema: Zeit und Mühe)
  • ständige Aktualisierung der Software (Thema: Sicherheit, Nachhaltigkeit)
  • professionelle Ansprechpartner (Thema: Technik)
  • Software und Hardware aus einer Hand (Thema: Abstimmung)
  • große Auswahl an Applikationen für den Einsatz im Unterricht/in der Förderung der Schülerinnen und Schüler (Thema: Einsatzmöglichkeiten)
  • einfache und innovative Nutzung (Thema: Nutzbarkeit)

Schließlich ist bei so einer großen Investition wichtig, dass sie zum einem überhaupt genutzt wird und zum anderen auch nachhaltig, gut und einfach funktioniert.

Finanzierung der zweiten Projektphase

Die Finanzierung der zweiten Projektphase steht leider noch nicht. Ein bestimmter Teil wird bzw. ist schon bereits in Eigenleistung erbracht (worden). Für den restlichen Teil sind wir derzeit auf der Suche nach Spendern und Unterstützern. Sollten Sie Interesse an der Unterstützung dieser Projektphase haben, dann können Sie sich direkt an uns (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

Letzte Änderung am Montag, 31 März 2014 22:09
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