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News

Synagogenbesuch - Bericht einer Schülerin

25/06/2018
Ausflug in die Heidelberger Synagoge
 
Der Ausflug nach Heidelberg war möglich durch unsere Lehrer Frau Okuna und Frau Karakasoglu. Die Klassen G7 und R8 hatten beide die Themen "Judentum" im Rahmen des Ethik Unterricht. Am 03.05 haben sich beide Klassen mit den Lehrern auf den Weg zur Synagoge gemacht. Wir stiegen in die Straßenbahn Linie 5 ein und fuhren eine halbe Stunde bis wir in Heidelberg ankamen. Als wir in HD ankamen und aus der Bahn ausgestiegen sind, mussten wir noch 5 Minuten laufen bis wir bei der Synagoge ankamen. Als wir dort ankamen, waren viele erstaunt. Die Synagoge hatte die Farben Weiß und ein blaues Glas, auf dem hebräische Zeichen drauf waren. Auf den hebräischen Zeichen waren rote und grüne Punkte, die die guten und schlechten Zeiten im Judentum symbolisierten. Diese Zeichen hat ein englischer Künstler an die Fenster gemalt. Die Texte gehen über Moses und über die Wüstenwanderung. Nachdem wir das Gebäude betrachtet hatten, gingen wir rein und wurden von einer Dame empfangen. Sie ist die Frau des Rabbiners, der wegen einem Arbeitsunfall leider nicht teilnehmen konnte. Die Dame hat die Jungs gebeten, Kippot zu tragen. Im Gebetsraum der Männer hat sich jeder hingesetzt und auf die Frau gewartet. Die Dame trat in das Zimmer und fragte uns nach Fragen über das Judentum. Es gab persönliche Fragen speziell auf die Frau gerichtet, sowie allgemeine Fragen an das Judentum. Bevor Sie auf die Fragen einging, gab es noch einen 20-minütigen Vortrag. In dieser Erzählung erfuhren wir, dass die Synagoge 2019 ihr 25-Jähriges Jubiläum feiern wird. Doch es gab noch eine Frage: Warum gab es am Thoraschrein 10 hebräische Zeichen? Wir fragten nach und bekamen eine Antwort. Diese Zeichen stehen für die 10 Gebote im Judentum. "Wo sind die Thorarollen?" fragte ich mich. Da gab es auch schon eine Antwort. Der Thoraschrein hat 2 Schiebetüren. Wenn man sie schiebt, kommt ein großer Schrank zur Geltung, wo es viele Thorarollen sind. Wir erfuhren auch, dass die Thorarollen nur an Feiertagen gelesen werden. Die Thorarollen, die uns gezeigt worden sind, sind alle Hand geschrieben von einer religiösen Person, die eine ruhige Hand hat. In dieser Synagoge dürfen nur Mädchen ab 12 Jahren und Jungs ab 13 Jahren beten. Nach vielen weiteren Fragen durften wir uns umsehen. Alle Schüler fanden es interessant eine Synagoge zu sehen. Der Thoraschrein, die Davidsterne und die vielen Leuchter im Raum machten alles interessanter. Wir schauten uns um und redeten mit der Frau des Rabbiners. Ein paar Fotos dürften natürlich auch nicht fehlen. Wir machten noch Gruppenfotos und natürlich individuelle Fotos von den einzelnen Lichtern und Schreinen. Die KVD dürfte auch noch den Flur besuchen. Es war ein kurzer Flur, wo es viele Portraits von berühmte Juden gab. Jeder war erstaunt und wir machten mehr Fotos. Wir schauten es uns noch an und machten uns auf den Weg nach draußen. Kippot natürlich nicht vergessen abzulegen! Die Kippot abgelegt, der Frau des Rabbiners gedankt und wir machten uns auf den Weg. Noch ein letztes Bild mit den Klassen und wir gingen zurück in die Schule…
Text: Hava, G8, Foto: ok
 
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