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News
Realschulabschlussprüfung 2018
Sicherheitsvorgaben an Schule in Bad Urach bei Weitergabe der Prüfungsaufgaben im Fach Deutsch nicht eingehalten – Realschulabschlussprüfung im Fach Deutsch wird verschoben
 
 
Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: Umgang der Verantwortlichen mit den Prüfungsaufgaben ist in höchstem Maße ärgerlich
Soeben hat das Kultusministerium die Staatlichen Schulämter und Schulen darüber informiert, dass die Realschulabschlussprüfung im Fach Deutsch vom 18. April auf den 27. April verschoben wird.
 
Am 13. April hat eine Schule in Bad Urach einen vollständig geöffneten Umschlag mit beschädigtem Siegel festgestellt, in dem die Prüfungsaufgaben der schriftlichen Realschulabschlussprüfung im Fach Deutsch enthalten waren. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann zeigt sich über die Panne vor Ort verärgert und äußert mit Blick auf die betroffenen Schülerinnen und Schüler großes Bedauern.
Fest steht, dass die Schule entgegen den Sicherheitsvorgaben eine lückenlose und sichere Verwahrung der Prüfungsaufgaben an einem dazu geeigneten Ort nicht sichergestellt hat. Darüber hinaus wurde das Siegel vollständig und augenscheinlich durch Fremdeinwirkung geöffnet. Angesicht der nicht geschlossenen Verwahrungskette besteht die Möglichkeit, dass sich unbefugte Dritte Zugang zu den Prüfungsaufgaben verschafft haben.
 
Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Nach sorgfältiger Abwägung aller Umstände können wir nicht sicher ausschließen, dass die Prüfungsaufgaben schon im Vorfeld der Prüfung verbreitet wurden oder noch verbreitet werden. In Zeiten des Internets können wir auch nicht von einer nur räumlich umgrenzten Problemlage ausgehen. Damit ist eine ordnungsgemäße Prüfung, die auch einer rechtlichen Überprüfung standhält, nicht sichergestellt.“ Auch wenn dies für die Schülerinnen und Schüler mit großen Unannehmlichkeiten verbunden sei, was sie ausdrücklich und in hohem Maße bedaure, habe man sich heute zu diesem Schritt entschlossen.
Am 27. April werden die für den Nachtermin vorgesehenen Prüfungsaufgaben verwendet werden. Eine Durchführung der Prüfung am 18. April mit den Prüfungsaufgaben des Nachtermins war nicht möglich, da die Vervielfältigung und Auslieferung der Aufgaben an sämtliche Schulen in dem kurzen zur Verfügung stehenden Zeitfenster nach ausdrücklicher Auskunft der Druckerei ausgeschlossen ist.
„Sicherheit beim Umgang mit den Prüfungsaufgaben hat für uns einen zentralen Stellenwert“, unterstreicht die Kultusministerin. „Umso ärgerlicher ist es, wenn die Verantwortlichen vor Ort nicht mit der gebotenen Sorgfalt und Sensibilität agieren. Dieses Fehlverhalten hat jetzt ganz konkrete Auswirkungen auf rund 40.000 Schülerinnen und Schüler.“
 
Am 20. April findet der reguläre Termin für die schriftliche Prüfung im Fach Mathematik und am 24. April der planmäßige Prüfungstermin im Fach Englisch beziehungsweise am 25. April im Fach Französisch statt. Das Fach Deutsch wird damit in diesem Schuljahr anstatt zu Beginn am Ende der schriftlichen Prüfungen abgeprüft werden.
 
Quelle: http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/Realschulabschlusspruefung+Deutsch+2018/?LISTPAGE=131491

Tag 1: Deutsch-Abitur! Heute schreiben die diesjährigen Abiturienten in Baden-Württemberg ihre erste schriftliche Prüfung. Wir wünschen allen Abiturienten viel Erfolg und gutes Gelingen - ganz besonders unserem inzwischen schon fünften Abijahrgang!

Im Januar 2018 hat ein sehr konstruktives und freundliches Gespräch mit Herrn Hubert Mitsch, dem verantwortlichen Koordinator der 18 Mannheimer Tafeln, und Frau Constantin von der Karl von Drais Schule stattgefunden. Wie die ebenfalls anwesende Frau Dr. Stocker, zuständig für Migration und Integration, sind beide Gesprächspartner für den DRK-Kreisverband Mannheim e.V. tätig. Konkrete Möglichkeiten wurden aufgetan, wie die SchülerInnen in dem neuen Realschulfach Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES) Einblicke in soziale und wirtschaftliche Einrichtungen ihres Lebensumfeldes nehmen können.

Was wurde umgesetzt?

  • Im Vorfeld der Aktion haben die SchülerInnen Informationen zu den Tafeln Deutschland als Beispiel für ehrenamtliche Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe, ebenso zu einem verantwortungsbewussten Konsum (Stichwort Lebensmittelverschwendung) bearbeitet.
  • Im Februar haben die SchülerInnen an einem Eintüt-Wettbewerb in den Lagerräumen von Edeka teilgenommen. Dabei wurden Spendentüten im Wert von 5 € eingepackt. Dabei haben sie spielerisch einen Einblick in die Warenlogistik bekommen.
  • Im März haben die SchülerInnen vor Ort Kunden des Edeka-Marktes über die jährliche Spenden-Aktion des Marktes zugunsten der Tafeln informiert.
  • Die Aktion konnte somit handlungsorientiert regional- und praxisbezogene Kenntnisse vermitteln. 

Wie geht es weiter?

  • Eine Wiederholung die Spenden-Aktion zugunsten der Mannheimer Tafeln im Edeka-Markt ist im nächsten Jahr geplant.
  • Ein Kochkurs mit SchülerInnen und Flüchtlingen im selben Alter ist in der Schulküche der Karl von Drais Schule Mannheim ebenfalls fest eingeplant.

(Bericht & Foto: Frau Constantin)

Insgesamt 20 Projekte wurden bei der Prämierung des BASF‑Projektwettbewerbs „Gemeinsam Neues schaffen“ am Freitag,16.03.2018, ausgezeichnet. Unter anderem eine Sommerakademie für Kinder mit Technik-, Sprach- und Filmangeboten, Rudertraining und Mentoring für junge Frauen, eine gemeinsame Neuinterpretation des Dramas „Die Räuber“ von einer Gruppe junger Geflüchteter und junger Deutscher sowie Laufkurse gegen Depressionen.
Für die Initiative hatten sich 199 gemeinnützige Organisationen aus der Metropolregion Rhein-Neckar zusammengetan und 83 Projektideen eingereicht. Eine Expertenjury wählte die Gewinnerprojekte aus, deren Umsetzung von BASF mit insgesamt 200.000 Euro gefördert wird.
Die Karl-von-Drais-Schule hat für ihr Projekt "Mannheimer Gemeinschaftsacker" ein Preisgeld von 9.000 EUR gewonnen!
 
Die Karl-von-Drais Schule freut sich über iPad-Spende der Hopp-Foundation for Computer Literacy & Informatics gGmbH
Die Mannheim Karl-von-Drais Schule freut sich über eine 10 neue iPads – gestiftet von der Hopp Foundation (Gesamtwert von knapp 5000 EUR). Die iPads werden vorrangig im Unterrichtsfach NWT (Naturwissenschaft und Technik) genutzt. In Robotik- und Forschungsprojekten der Schülerinnen und Schüler leisten die neuen Tablets dort wertvolle Dienste. Die Geräte werden beispielsweise dazu genutzt Daten von Insekten und Pflanzen in den an die Schule angrenzenden Felder zu Erheben und Auszuwerten. Aber auch im „normalen“ Unterricht werden die iPads für Gruppenarbeiten oder zum Recherchieren eingesetzt. „Die Hopp-Foundation unterstützt mit dieser Spende unsere Bemühungen den Naturwissenschaftlichen Zweig unserer Schule weiter auszubauen“ freut sich Schulleiter Nuh Duran. (Ln)

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Anfang der Woche der Brüderlichkeit am 11. März 2018 wurde unserer Schule der Abraham-Pokal überreicht. Unsere Schule wird den "Wanderpokal" von März 2018 bis März 2019 behalten. Der Pokal kommt mit einer großen Verantwortung und Verpflichtung. Die KvD ist bereits seit Februar 2016 "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und hat sich in diesem Bereich schon vielfach engagiert. Es erwarten uns in diesen 12 Monaten eine Vielzahl von zusätzlichen Aktivitäten zum Themenbereich "Angst überwinden -  Brücken bauen" - das Motto der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit. Wir werden Sie an dieser Stelle immer über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Hier schon einmal eine kleine Übersicht der geplanten Veranstaltungen:

  • Schülerprojekt mit der PH Heidelberg
  • Besuch des KZ in Struthof
  • Zeitzeugengespräch mit Dorothea Koch-Möckel
  • Kunstprojekt mit Merdad Zaeri (angefragt)
  • Feiertage der drei abrahamitischen Religionen
  • Besuch der Gedenkstätte in Mannheim Sandhofen
  • uvm.

Auf dem Foto: Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gemeinsam mit Schülern sowie Kollegen der Karl-von-Drais-Schule und dem Abraham-Pokal.

Artikel über den Abraham-Pokal im Mannheimer Morgen (Auszug):
 
120 Mannheimer und Ludwigshafener Schüler gestalten das Eröffnungsfest bei der Woche der Brüderlichkeit
 
Brücken bauen für mehr Toleranz
 
Die Eröffnung zur Woche der Brüderlichkeit ist für die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar ein wichtiger Termin. Schließlich wird an diesem Tag auch der Abraham-Pokal überreicht. Gestern haben mehr als 300 Besucher an der feierlichen Zeremonie im Jüdischen Gemeindezentrum teilgenommen. Im vergangenen Jahr waren das Moll-Gymnasium in Mannheim sowie die Karolina-Burger-Realschule plus die auserwählten Abraham-Schulen. Gemeinsam mit der Mannheimer Karl-von-Drais-Schule sowie der Integrierten Gesamtschule Ludwigshafen-Gartenstadt gestalteten sie das Programm der Eröffnungsfeier.
Pokal als Verpflichtung
Der Pokal „Abraham – Vater des Glaubens“, soll unter anderem die einende Basis der drei Weltreligionen symbolisieren. Kreiert wurde er von der inzwischen verstorbenen Künstlerin Waltraud Suckow. Das Besondere am Abraham-Pokal sei, dass die Schulen diese Auszeichnung nicht für vergangene Leistung erhalten, betont Manfred Froese, evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar. „Es ist eine Selbstverpflichtung der Schulgemeinschaft“, sagt er. „Es ist toll, wie die Schulen sich entwickeln und welche Ideen sie haben.“ Der Gedanke ist, dass die Schüler Projekte auf die Beine stellen zu Themen wie Toleranz, Antisemitismus, Rassismus, aber auch andere Religionen.
Bevor die Schulen die Wanderpokale an die Nachfolger überreichten, präsentierten sie einen Querschnitt der vergangenen Projekte. Passend zum aktuellen Motto der Woche der Brüderlichkeit „Ängste überwinden – Brücken bauen“ haben die Chöre und Instrumentalisten der 6. Bis 12. Klasse vom Moll-Gymnasium sich dem Thema gesanglich genähert. Sie sangen das israelische Lied „Hine Ma Tov“, das türkische „Hicaz ilahi“ und „Wagt euch zu neuen Ufern“ – um musikalisch Brücken des Glaubens zu bauen.
Theater und Artistik
 
Mit ihrem Theaterstück „Die wahre Aktion“ unter der Leitung von Matthias Müller erörterten die Schüler, welche Aktion von „Augen öffnen“ über „Im Dialog sein“ bis zu „Gedenken erhalten“ am wichtigsten sei, um Toleranz und Authentizität zu verbreiten. Ihr Kunstprojekt „What do we stand for?“ („Wofür stehen wir“) zeigte mit Artistik, Zitaten von bedeuteten Persönlichkeiten und Audiokommentaren, in welchen Situationen und Lebensbereichen der Mensch sich bewegt – und welche Konsequenzen daraus entstehen. Auch die drei Säulen der Welt, Gerechtigkeit, Wahrheit und Frieden, haben die Schüler künstlerisch aufbereitet.
Auch die Schüler der Karolina-Burger-Realschule plus haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Aktionen auf die Beine gestellt. Bei ihrer Präsentation „Symboltürme“ bauten sie aus großen Kisten Bauwerke, die die Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam symbolisieren sollten. Gleichzeitig stellten sie das Zitat „Nun gehe hin und lerne“ mit gestapelten Würfeln dar. Außerdem beschäftigten sie sich mit Stolpersteinen und reinigten sie, damit man sie nicht mehr so leicht übersieht.
Die aktuellen Schulen im Abraham-Jahr hatten ebenfalls Darbietungen vorbereitet. So zeigte die achte Klasse der Karl-von-Drais-Schule mit der Spielszene „Overcoming fear“ („Angst überwinden“), wie man mit Ängsten umgehen kann. Die Schulband interpretierte „Where ist the love“ von den Black Eyed Peas – mit selbst geschriebenem deutschen Rap. Lehrerin Nadine Strifler kündigte an, welche Projekte sie planen: Gedenkstätten besuchen, mit Zeitzeugen sprechen sowie ein Kunstobjekt. Laura Weber, Schülersprecherin der Integrierten Gesamtschule Ludwigshafen-Gartenstadt, verriet, dass bei ihnen unter anderem Besuche in Gotteshäusern auf dem Plan stehen und sie erreichen wollen, dass sie eine Schule ohne Rassismus werden. „Darauf arbeiten wir schon lange hin.“
Grußworte gab es auch von Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz sowie seiner Ludwigshafener Amtskollegin Jutta Steinruck. Kurz bedankte sich für das Engagement der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Beide Stadtoberhäupter fanden lobende Worte für das Motto der Woche.
(cap)
 
Mehr unter: https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-bruecken-bauen-fuer-mehr-toleranz-_arid,1213912.html
Nicht als Auszeichnung, sondern als Verpflichtung ist der Abrahampokal zu verstehen, den die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar e. V. jedes Jahr zur regionalen Eröffnung der bundesweiten Woche der Brüderlichkeit in die Hände einer anderen Schule legt. Jetzt gab das Moll-Gymnasium in Neckarau ihn an die Karl-von-Drais-Schule in Neuostheim weiter.
In Ludwigshafen übernimmt ihn die Integrierte Gesamtschule Gartenstadt von der an Karolina-Burger-Realschule. Kam der Leitspruch im vergangenen Jahr der Aufforderung „Nun gehe hin und lerne“ gleich, lautet er dieses Mal „Angst überwinden - Brücken bauen“. Die Karl-von-Drais-Schule plant im Projektjahr unter anderem den Besuch verschiedener Gedenkstätten und will Zeitzeugengespräche führen.
Lesen Sie mehr in den Mannheimer Stadtteil-Nachrichten vom 23. März. pbw
Quelle: http://www.stadtteil-portal.de/Nachrichten-Mannheim/Kultur/Karl-von-Drais-Schule_uebernimmt_Abrahampokal_2671.html

Seit dem Wintersemester 2017 wird an der Dualen Hochschule Mannheim der neue Studiengang Chemie-Technik angeboten. Die Karl-von-Drais-Schule gratuliert der Dualen Hochschule, ihrem Nachbarn, zur Einführung des neuen Studiengang und freut sich gleichzeitig darüber, dass der praktische Teil des Studium in den Laborräumen der Karl-von-Drais-Schule unterrichtet wird. 

Hier können Sie mehr über den neuen Studiengang erfahren: https://www.dhbw-mannheim.de/aktuelles/details/artikel/chemische-technik-an-der-dhbw-mannheim.html

Auf einen großen Publikumszuspruch hofften die Verantwortlichen der Karl-von-Drais-Schule am Tag der offenen Tür. „2017 hat unsere Schule zehnjähriges Jubiläum gefeiert, da waren es rund 600 Besucher“, berichtete Nadine Strifler, Lehrerin am Gymnasium. Zusammen mit der Realschule kämen sie derzeit auf 270 Kinder und Jugendliche. Die Einrichtung wende sich mit dieser Veranstaltung an alle Viertklässler und Quereinsteiger, einmal in die Klassenräume zu schauen, wo der Nachwuchs der Schule seine Projektarbeiten vorstellte.

Performance wird einstudiert

In den drei Vorbereitungstagen hatte sich die siebte Realschulklasse der Brandmalerei gewidmet. Dabei arbeiteten die Schüler mit einem heißen Werkzeug auf Materialien wie Kork, Leder und Holz. Als Ergebnis entstanden geschriebene oder gemalte Bildkulturen. Der Nachwuchs der fünften Realschulklasse hatte die Zeit genutzt, um aus Müll Musik- und Rhythmusinstrumente zu erstellen.

„In diesem Jahr haben wir zudem den Abraham-Pokal verliehen bekommen“, berichtete Florence Kolivas. Dieser stünde diesmal unter dem Motto „Ängste überwinden- Brücken bauen“. Einige Projekte der Schüler hätten sich an dieser Überschrift orientiert, so die stellvertretende Schulleiterin. „Das macht auch uns Lehrer stolz, dass so viel Vertrauen in die Schule gesetzt wird“, sagte Kolivas. Derzeit studiert die 8. Klasse eine Theaterperformance zum Thema „Ängste überwinden - Brücken bauen“ ein.

Die 7. Realschulklasse hatte bereits am Tag der offenen Tür Brücken geschlagen und die verschiedenen Kulturen in Mannheim näher beleuchtet. Dafür vermittelten die Mädchen und Jungen spielerisch Begriffe aus der Herkunftssprache sowie die Besonderheiten der Kulturen. Musikalisch setzte neben der Schulband auch die Percussiontruppe „Karl-von-Drums“ ein Ausrufezeichen.

Auch die Selbstverteidigungs-AG wollte mit einer Show im Foyer nicht zurückstehen. Meryem Vildan Duran und Selin Özen hatten mit ihren Mitschülern ein römisches Katapult gebaut. Überhaupt gebe es auf der Schule viele handwerklich begabte Kinder, bestätigten die beiden 14-jährigen Gymnasiastinnen.

Andere hätten ein Marsmobil gefertigt. „Es ist schön, dass unserer Eltern da sind und wir uns von dieser Seite zeigen können“, betonte das Duo. Mohammed Bagra Aktas ließ seiner Begabung in der Küche bei der Zubereitung eines türkischen Bohneneintopfs freien Lauf. „Dieser nennt sich Fasülye“, erklärte der 15-Jährige.

So viel Kreativität erstaunte Florence Kolivas nicht. „Unsere Schule bietet für alle Schüler von den Klassen fünf bis sieben extra Coachingstunden“, betonte sie. Für jede Klasse gebe es zudem Klassenlehrerstunden, in denen individuell auf die Schüler eingegangen werden könne. Darüber hinaus erhalten alle Abschlussklassen spezielle Vorbereitungskurse in den Ferien, um mit einem möglichst optimalen Abschlusszeugnis den nächsten Lebensabschnitt anzugehen. jba

© Mannheimer Morgen, Freitag, 09.03.2018

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